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Willkommen im Club!

Es begann 1950 ganz bescheiden am mallorquinischen Strand von Alcudia: Ein paar Strohhütten, improvisierte Buffets, lustige Feten und alles zu einem Preis – fertig war der Cluburlaub. „Le Club“ nannte der belgische Sportler Gérard Blitz seine Idee. Wenige Jahre später tat er sich mit einem geschäftstüchtigen Franzosen namens Gilbert Trigano zusammen, der daraus den Club Méditerranée formte, der heute 82 Anlagen in der ganzen Welt betreibt.

Diese erfolgreiche Idee fand in der Zwischenzeit viele Nachahmer. Zu den Veteranen auf dem deutschen Markt gehören Club Robinson, der schon seit über 30 Jahren All-inclusive-Urlaub anbietet, und Club Aldiana, der ebenfalls schon seit über 25 Jahren im Geschäft ist. In den letzten 15 Jahren sind noch viele Veranstalter hinzugekommen.

Die heutigen Clubs erinnern nur noch wenig an ihren einfachen Ursprung. Die Strohhütten sind modernen Hotelanlagen mit einer eigenen Infrastruktur gewichen. Aber das Grundkonzept ist das Gleiche geblieben: Ob Singles, Ehepaare oder Familien mit Kindern, aufgeschlossenen Gästen wird mit viel Spiel, Sport, Spaß und Unterhaltung ein kommunikatives Umfeld geboten.

Während dieser Aspekt einerseits zum Erfolg des Clubkonzeptes beigetragen hat, gerieten viele Anbieter durch übertriebene Animation und Gruppenaktionen in Verruf. Viele potenzielle Interessenten wurden abgeschreckt, weil sie alberne Trinkspiele und eine Überdosis aufgesetzter Fröhlichkeit fürchteten. Doch gerade in diesem Punkt haben sich Anbieter stark verändert. Heute gilt das Prinzip der soften Animation: Gäste haben die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, ob sie mitmachen wollen oder nicht.

Wer sich für diese Form des Erlebnisurlaubes interessiert, sollte sich jedoch ausführlich informieren, denn Club ist nicht gleich Club. Damit Sie sich im Anbieter-Dschungel leichter zurechtfinden und herausfinden können, welcher Veranstalter ihren Bedürfnissen entspricht, suchen wir, die unabhängigen Reiseoptimierer, Ihnen das geignete Ziel aus.


Ferien auf dem Yangtse, Nil und Amazonas

Flusskreuzfahrten

haben für viele immer noch den Beigeschmack einer gewissen Langeweile. Zugegeben: Es ist nicht jedermanns Sache, per Schiff die Donau oder den Rhein herunterzuschippern. Aber es geht auch anders.

Die gemächliche Reise auf einem großen Schiff wird zum spannenden Erlebnis, wenn man nicht einen altbekannten mitteleuropäischen Strom entlangfährt. Tragen die Ströme so legendäre Namen wie Amazonas oder Yangtse, dann warten exotische Landschaften, fremde Kulturen und ein Schuss Abenteuer auf den Gast.
 
Das Gute daran: In den meisten Fällen garantieren solche Kreuzfahrten dennoch einen gewissen Luxus und stellen an die sportliche Fitness der Teilnehmer nur geringe Ansprüche. Und schließlich sieht man bei kaum einer anderen Reiseart so viel von der jeweiligen Landschaft  – wobei regelmäßige Landausflüge auch das nötige Lokalkolorit garantieren. Wir, die unabhängigen Reiseoptimierer, suchen Ihnen die Ziele aus, die sich bestens eignen, um von Wasser aus entdeckt zu werden.


Einkaufsparadies Fernost

Nachfolgend einige Tipps für lohnenswerte Mitbringsel aus den Mitgliedsstaaten der ATMA (Asia Travel Marketing Association): Wir, die unabhängigen Reiseoptimierer, stellen Ihnen gerne ein individuelles Asien-Angebot zusammen.

In Japan zählt Einkaufen zu den bevorzugten Freizeitbeschäftigungen. Es ist jedoch kein Billigland, denn die Japaner legen besonders großen Wert auf Qualität und Markenware. Das eine oder andere Schnäppchen kann der Tourist jedoch auf den zahlreichen Floh- und Antiquitätenmärkten machen. Hier lohnt es sich nach traditionellem Kunsthandwerk Ausschau zu halten: handbemaltes Geschirr aus Porzellan oder Keramik, gebrauchte Kimonos, Holzschnitte oder japanische Puppen, bekleidet mit Kimonos oder in Samurai-Tracht, sind beliebte Souvenirs. Auch die hübschen japanischen Schirme, entweder aus Papier, Baumwolle oder Seide als Sonnenschutz oder aus geöltem Papier gegen Regen bieten sich als typische Erinnerungsstücke an. Besonders preisgünstige und zudem federleichte Andenken sind Produkte aus "washi", dem seit mehr als tausend Jahren bekannten feinsten, handgeschöpften Papier der Welt. Spezialgeschäfte führen eine große Auswahl dieser Erzeugnisse.

Shopping in Korea bedeutet Einkaufsspaß pur. In der Hauptstadt Seoul herrscht ein nahezu unerschöpfliches Warenangebot, das von Antiquitäten bis hin zu High-Tech reicht. Einzelne Viertel der Metropole haben sich auf bestimmte Waren spezialisiert. In "Itaewon" werden vor allem Kleidung und Schuhe preisgünstig angeboten und auf Wunsch sogar in wenigen Tagen maßgefertigt. Auch Jadeschmuck und für Korea typische Produkte aus Aalleder oder Seide sind hier erhältlich. Der Yongsan Elektronik-markt mit über 2.700 Spezialgeschäften hingegen lässt die Herzen der Elektronik- und Computerfreunde höher schlagen. Die bei ausländischen Reisenden so beliebten Truhen, Schränke oder Masken können im Künstlerviertel "Insadong" als Original oder preisgünstigere Replika erworben werden, und auf Koreas größtem Umschlagplatz für ostasiatische Medizin, dem Kyongdong-Markt, lässt sich besonders günstig die Heilwurzel Ginseng kaufen.

Die Philippinen zeichneten sich früher als wichtiges asiatisches Handelszentrum für Perlen, Bienenwachs und Schildkrötenpanzer aus. Heute liegt der Schwerpunkt auf kunsthandwerklichen Erzeugnissen wie Korbwaren, geflochtenen Matten und Holzschnitzereien. Auch Muschel- und Perlmuttwaren erfreuen sich äußerster Beliebtheit. Schmuck aus der berühmten "Südseeperle" zählt zu den besonderen Souvenirs. Einzigartig für die Region ist die fein bestickte Kleidung und Haushaltswäsche aus "Jusi" (Abaka-Fasern), "Pina" (Ananasfaser) oder Ramie. Das halbtransparente Herrenhemd "Barong Tagalog" wird auch von den Touristen gern getragen. Nirgendwo lässt sich modisches Schuhwerk, ob als Fabrikware oder maßgefertigt, so preiswert einkaufen wie auf den Philippinen. Als lukullische Mitbringsel für die Lieben daheim eignen sich einheimischer Rum, "Pili"-Nüsse oder getrockneten Früchte aus Mango, Bananen und Ananas.

Zu den typisch chinesischen Produkten, die man in Taiwan sehr gut kaufen kann, gehören unter anderem exzellenter Tee und wunderschöne Teegeschirre. Die Vielfalt der Teesorten ist enorm und reicht von grünem über Baozhong und Wulong zu schwarzem Tee. Das chinesische Teeservice besteht übrigens aus Ton und nicht aus Silber oder Porzellan, denn die Chinesen sind davon überzeugt, dass sich das Teearoma nur in irdenen Gefäßen entfalten kann. Aber auch Porzellan, Keramik, Waren aus Lack und Jade sowie Kalligraphien, Namenstempel und chinesische Malereien sind empfehlenswerte Mitbringsel. Wer in den Städten Souvenirs und traditionelle Handwerkserzeugnisse sucht, wird auf den Nachtmärkten die größte Auswahl und die günstigsten Preise finden. Straßen- und Antiquitätenhändler offerieren erlesene Reproduktionen aus Porzellan und Jade sowie Malereien, doch Vorsicht, die Ausfuhr echter, das heißt über hundert Jahre alter Antiquitäten ist verboten.

Thailand gilt schon seit vielen Jahren als Einkaufs-Mekka. Sehr begehrt sind kunsthandwerkliche Artikel vom preisgünstigen Strohkörbchen bis hin zu wertvollen Antiquitäten. Viele dieser Waren wie Silberschmuck oder textile Erzeugnisse der nördlichen Bergvölker werden in speziellen Kunsthandwerkzentren angeboten, aber auch auf den Nachtbasaren wie zum Beispiel in Chiang Mai. Hier findet man von Lackarbeiten, über Teakholzwaren bis hin zu bunten Papierschirmen eine große Auswahl einheimischer Produkte. Aus der weltberühmten Thai-Seide kann man sich vor allem in Bangkok hochwertige Kleidung zu günstigen Preisen nähen lassen. Die thailändische Hauptstadt ist nach wie vor das wichtigste Handelszentrum für Edelsteine, wie beispielsweise Rubine, Saphire, Zirkone, Spinelle etc. In Bangkok gibt es unzählige Einkaufszentren und elegante Ladenpassagen, die auf Designer-Marken und Luxusgüter spezialisiert sind. Das Chinesenviertel ist bekannt für die zahlreichen Goldwarenläden und Kräuterapotheken, die gegen jedes Weh-Wehchen ein passendes Mittel haben.

Die Asia Travel Marketing Association (ATMA) - vormals East Asia Travel Association EATA besteht aus den fünf Mitgliedsstaaten Japan, Korea, Philippinen, Taiwan und Thailand.

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